FAQ
So bereiten Sie sich auf eine Polarreise mit der Segelyacht vor – und Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden
Vorbereitung auf die Reise
Frozen Ocean · bis zu 8 Gäste an Bord. Alles, was Sie einpacken und vor der Reise erledigen sollten.
Fragen & Antworten
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Schreiben Sie uns, wir helfen gern weiter.
Kleidung
Das Wichtigste: keine Koffer
Wir leben auf einer Yacht, der Platz ist knapp, und einen Hartschalenkoffer kann man dort schlicht nirgends verstauen. Nehmen Sie einen Rucksack oder eine weiche Reisetasche mit, gern auch mit Rollen.
Das Prinzip: Schichten statt einer dicken Jacke
In hohen Breiten kann sich innerhalb einer Stunde alles ändern: Sonne, Wind, Schnee, Gischt. Am bequemsten ist es, mehrere Schichten zu tragen und je nach Lage etwas an- oder auszuziehen.
Basisschicht
- Funktionsunterwäsche (Oberteil + Hose), am besten 2–3 Sets. Merinowolle oder Synthetik sind beide geeignet
Baumwolle ist ungeeignet: Sie saugt Feuchtigkeit auf, trocknet langsam und kühlt den Körper aus
Wärmeschicht
- Fleecejacken
- Eine leichte, warme Daunenjacke (oder Jacke mit Kunstfaserfüllung) unter einer winddichten Jacke. An Bord werden Sie sie oft brauchen. Tipp: Packen Sie sie ins Handgepäck – Sie fliegen wahrscheinlich aus der Wärme los und landen direkt in der Kälte
- Trekkinghose
Außenschicht: Schutz vor Wind und Wasser
- Am besten wasserdichtes Ölzeug (Jacke + Hose). Günstige Sets gibt es bei Decathlon in der Abteilung Segelbekleidung
- Wer keine spezielle Kleidung kaufen möchte, kann Skikleidung nehmen. Bedenken Sie aber, dass der Wind sie recht schnell durchdringt
Kopf und Hände
- Eine warme Mütze, besser noch eine Sturmhaube
- Ein Buff (Schlauchschal): schützt Hals und Gesicht vor dem Wind
- Handschuhe: gern aus Neopren, dazu ein warmes Paar
Sonne
- Sonnenbrille. Schnee, Eis und Wasser reflektieren das Licht sehr stark
- Sonnencreme ab LSF 30
Alles andere: wie für jede Reise
- Socken, Unterwäsche, T-Shirts
- Badehose oder Badeanzug: für alle Fälle
- Handtuch: optional, an Bord bekommt jeder Handtücher
- Waschlappen, Duschgel, Zahnbürste, Deo (sehr empfohlen). An Bord gibt es eine Dusche, aber wir sparen Süßwasser und duschen kurz
- Schlafmaske: Auf unseren Arktis-Expeditionen herrscht im Sommer Polartag, und es ist rund um die Uhr hell
- Handseife und Bettwäsche sind an Bord vorhanden
Schuhe
- Wasserdichte Trekkingschuhe und passende Socken
- Gummistiefel mit abriebfreier Sohle: für Landgänge und für das Deck
- Crocs: sehr bequem für unterwegs an Bord
- Warme Socken: Nehmen Sie reichlich mit – trockene Socken sind an Bord Gold wert
Reiseapotheke
Eine eigene Reiseapotheke ist Pflicht. An Bord gibt es eine Notfallapotheke, aber alles, was Sie persönlich brauchen könnten, sollten Sie selbst mitbringen: Die nächste Apotheke ist weit weg.
Dies ist keine medizinische Empfehlung. Besprechen Sie Ihre Reiseapotheke, besonders verschreibungspflichtige Mittel, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die Präparate sind nur Beispiele und können in Ihrem Land anders heißen.
Grundausstattung
- Paracetamol: bei Fieber
- Ibuprofen: bei Schmerzen und Fieber
- Vitamin C
- Nasenspray
- Halstabletten (z. B. Dobendan)
Magen
- Aktivkohle: bei Magenschmerzen und Lebensmittelvergiftung (!)
- Iberogast: bei Magenbeschwerden
- Imodium: bei Durchfall
- Elektrolytpulver: gleicht Mineralstoffe bei anhaltendem Erbrechen oder Durchfall aus
Wunden und Haut
- Pflaster
- Bepanthol Lippenbalsam gegen rissige Lippen (sehr gut, vielfach bewährt)
- Bepanthen Creme: für wundgeriebene und gereizte Stellen
- Reichhaltige Handcreme: Der salzige Wind trocknet die Haut stark aus
- Sonnencreme LSF 30+ (!)
Bei Bedarf
- Ein Antiallergikum, falls Sie Allergien haben (z. B. Loratadin)
- Ein Breitbandantibiotikum (z. B. Doxycyclin). Nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt: In vielen Ländern ist es verschreibungspflichtig
Ihre persönlichen Medikamente
- Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nehmen Sie genug für die ganze Reise plus Reserve mit
- Teilen Sie den Vorrat auf Handgepäck und Hauptgepäck auf, falls Ihr Gepäck verloren geht
Medikamente und Seekrankheit
Wenn Sie Angst vor Seekrankheit haben, gibt es einige bewährte Mittel:
Bewährte Mittel
- Pflaster gegen Reisekrankheit hinter dem Ohr (z. B. Scopoderm TTS). In vielen Ländern sind sie verschreibungspflichtig und haben Gegenanzeigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt
- Akupressur-Armbänder (z. B. Sea-Band): Sie drücken auf einen Punkt am Handgelenk
- Tabletten mit Dimenhydrinat (z. B. Reisetabletten ratiopharm, Vomex)
- Kaugummis gegen Reisekrankheit (z. B. Superpep, ebenfalls mit Dimenhydrinat)
Wichtig
- Nehmen Sie das Mittel vorher ein, bevor es aufs Meer geht, und nicht erst, wenn Ihnen schon übel ist
- Beachten Sie: Viele Tabletten machen müde
- Nicht mit Alkohol kombinieren
Was ohne Medikamente hilft
- Selbst am Steuer stehen
- Ingwer: im Essen oder als Ingwertee
- Gute Laune
- An Deck an der frischen Luft bleiben und auf den Horizont schauen
- Wenn es Ihnen schlecht geht, in einer Kabine nahe der Bootsmitte hinlegen und die Augen schließen
- Wenig, aber regelmäßig essen: Zwieback, Cracker, Brot. Nie mit leerem Magen auslaufen
- Wasser in kleinen Schlucken trinken
- Bei starkem Seegang nicht lesen und nicht aufs Handy schauen
Medizinische Vorbereitung und Versicherung
Vor der Reise
- Arztbesuch: Besprechen Sie Reiseapotheke und Mittel gegen Seekrankheit
- Zahnarzt: Zahnschmerzen mitten auf dem Meer, ohne Arzt in der Nähe, sind sehr unangenehm
- Informieren Sie den Kapitän vorab über chronische Erkrankungen, Allergien und Ernährungsbesonderheiten. Diese Angaben werden vertraulich behandelt
- Wenn Sie eine Brille tragen, nehmen Sie eine Ersatzbrille mit
Versicherung: Sie brauchen zwei
Die Yacht ist versichert, aber diese Versicherung deckt Sie nicht persönlich ab. Wenn Ihnen etwas zustößt, übernimmt nur Ihre persönliche Versicherung die Kosten. Deshalb bitten wir Sie, zwei Policen abzuschließen – oder eine kombinierte Police, die beides enthält.
1. Auslandskrankenversicherung: für den Krankheitsfall
Sie zahlt die Behandlung, wenn Sie krank werden oder sich verletzen: Arzt, Medikamente, Krankenhaus und vor allem den medizinischen Rücktransport (Evakuierung) nach Hause.
Achten Sie beim Abschluss darauf:
- Die Police umfasst medizinische Evakuierung sowie Such- und Rettungskosten
- Die Deckungssumme ist ausreichend hoch: Eine Evakuierung aus abgelegenen Gebieten ist sehr teuer
- Das Reisegebiet ist in der Police angegeben
- Die Police enthält Seenotrettung (Rescue) und schließt „Aufenthalt auf einer Yacht als Passagier“, „Yachting“ oder Freizeit-Wasserreisen ein
- Wenn Sie bereits eine normale Krankenversicherung haben, lässt sie sich für die Reise vielleicht erweitern. Wichtig ist, das Reisegebiet anzugeben
2. Unfallversicherung
Das ist eine andere Art von Versicherung. Sie zahlt nicht die Behandlung, sondern zahlt Ihnen eine feste Summe aus, wenn Sie durch einen Unfall (Sturz, Verletzung an Deck oder an Land) schwer verletzt oder arbeitsunfähig werden. Diese Folgen deckt die Krankenversicherung nicht ab.
Achten Sie beim Abschluss darauf:
- Die Police gilt während Wasserreisen / des Aufenthalts auf einer Yacht und bei Landgängen
- Es gibt keine Ausschlüsse für Ihre Aktivität und Ihr Reisegebiet
- Die Versicherungssumme passt für Sie
Wichtig für beide Policen
Klären Sie UNBEDINGT vorher, was im Schadensfall zu tun ist: wen Sie anrufen und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen. Notieren Sie Policennummern und die 24/7-Notrufnummern der Versicherer auf Papier, denn es kann sein, dass es keinen Empfang gibt.
Meer und Sicherheit
Ist die Drake-Passage gefährlich?
Die Drake-Passage gilt zu Recht als eine der rauesten Meeresstraßen der Welt: Hier treffen Atlantik und Pazifik aufeinander, und das Wetter ändert sich schnell. Mit der Yacht dauert die Überfahrt etwa vier Tage.
Aber wir fahren nicht blind los. Der Skipper verfolgt die Vorhersage genau und wählt ein Wetterfenster; ist die Prognose schlecht, warten wir im Hafen. Es wird schaukeln, manchmal kräftig, und in den ersten Tagen werden viele seekrank. Hinterher erinnern sich die Gäste an die Drake-Passage aber als einen der Höhepunkte der Reise.
Ist eine Segelyacht sicher?
Ja. Unsere Yachten sind für Fahrten in hohen Breiten ausgerüstet, und Sicherheit hat für uns oberste Priorität:
- erfahrene Skipper mit Eisnavigationspraxis
- nach SOLAS zertifizierte Rettungsausrüstung
- Wetterüberwachung rund um die Uhr
- Starlink und UKW-Funk an Bord
- Sicherheitseinweisung gleich am ersten Tag und regelmäßige Übungen
Und eine kleine Yacht kann in Buchten einlaufen, die großen Schiffen verschlossen bleiben.
Werde ich seekrank?
Möglicherweise, besonders in den ersten Tagen: Das ist normal, und der Körper gewöhnt sich meist schnell daran. Nehmen Sie Mittel gegen Seekrankheit mit und nehmen Sie sie rechtzeitig ein, bevor es aufs Meer geht. Mehr dazu oben im Abschnitt „Medikamente und Seekrankheit“.
Was passiert, wenn das Wetter schlecht wird?
Der Tagesplan ist ein Plan, kein Fahrplan. In den Polarregionen bestimmen Wetter und Eis alles. Der Skipper kann daher die Reihenfolge der Stopps ändern, schlechtes Wetter in einer geschützten Bucht abwarten oder einen anderen Landeplatz wählen. Sicherheit geht immer vor Route. Wegen des Wetters mussten wir bisher allerdings noch nie eine Expedition absagen.
Gibt es medizinische Hilfe an Bord?
Die Crew ist in Erster Hilfe ausgebildet, und an Bord gibt es eine Notfallapotheke. Bedenken Sie aber, dass das nächste Krankenhaus mehrere Tage entfernt sein kann. Nehmen Sie deshalb eine eigene Reiseapotheke mit, gehen Sie vorher zum Arzt und Zahnarzt und schließen Sie unbedingt eine Versicherung mit medizinischer Evakuierung ab.
Leben an Bord
Brauche ich Segelerfahrung?
Nein. Sie können einfach entspannen und die Aussicht genießen. Wenn Sie möchten, können Sie aber auch Wache gehen, den Umgang mit den Segeln lernen und selbst steuern: Der Skipper zeigt Ihnen alles.
Wie viele Personen sind an Bord?
Bis zu 8 Gäste plus Crew. Ein persönliches Format: Alle lernen sich schnell kennen, und die Guides haben Zeit für jeden Gast.
Wie groß ist die Crew?
Das hängt von der Yacht und der Route ab. In der Antarktis sind mindestens 4 Crewmitglieder an Bord, auf manchen Yachten mehr.
Wie sind die Kabinen?
Sie können eine Einzelkoje oder eine ganze Kabine buchen: Doppel- oder Dreibettkabine. Die Kabinen auf einer Yacht sind kompakt, deshalb bitten wir um weiche Taschen statt Koffer.
Hat jede Kabine ein eigenes Bad?
Das hängt von der Yacht und der Kabine ab. Bitte sehen Sie sich den Plan der Yacht an, die auf Ihrer Expedition fährt: Sie finden ihn auf der Seite Flotte oder erhalten ihn auf Anfrage von uns.
Gibt es Dusche und Toilette an Bord?
Ja. Süßwasser ist an Bord begrenzt, deshalb duschen wir kurz. Bettwäsche, Handtücher und Handseife sind an Bord vorhanden.
Wie ist die Verpflegung?
Alle Mahlzeiten und alkoholfreien Getränke an Bord sind im Preis enthalten. Wenn Sie Ernährungsbesonderheiten haben (vegetarisch, glutenfrei, laktosefrei, Allergien), sagen Sie uns bitte vorher Bescheid: Vor der Reise schicken wir Ihnen einen Fragebogen.
Und wenn ich Frühstück, Mittag- oder Abendessen verpasse?
Kein Problem, Sie bekommen trotzdem etwas zu essen. Der Koch sorgt dafür, dass immer Snacks bereitstehen.
Gibt es Internet und Handyempfang?
An Bord gibt es Starlink. Die Internetnutzung wird extra berechnet, und die Verbindung kann eingeschränkt sein. In der Nähe von Siedlungen gibt es manchmal Mobilfunkempfang. Rechnen Sie damit, mehrere Tage fast offline zu sein – viele Gäste empfinden das als eines der schönsten Dinge an der Reise.
Muss ich besonders fit sein?
Ein spezielles Training ist nicht nötig, aber Sie sollten sich bei Seegang sicher an Deck bewegen und bei Landgängen ins Beiboot steigen können. Wenn Sie chronische Erkrankungen oder gesundheitliche Einschränkungen haben, teilen Sie uns das bitte vor der Buchung mit.
Kann ich Kinder mitnehmen?
Ja, wir nehmen Kinder mit. Das Mindestalter hängt von der Route ab, bitte sprechen Sie uns vorab an.
Aktivitäten
Wird mir langweilig?
Nein. Landgänge finden regelmäßig statt, je nach Wetter, und nehmen sehr viel Zeit in Anspruch: Danach stellt sich die Frage nach Langeweile meist nicht mehr. Zwischen den Landgängen können Sie das Leben an Bord kennenlernen und bei der Arbeit der Crew mitmachen, soweit es die Sicherheit erlaubt. Und wir erklären und zeigen Ihnen gern seemännisches Handwerk.
Gehen wir an Land?
Ja. Landgänge und Ausfahrten mit dem RIB-Zodiac sind im Preis enthalten. Meist gibt es 1–2 Landgänge pro Tag, manchmal auch 3, je nach Route. Wie viele und wo, hängt von Wetter, Eis und den Regeln vor Ort ab. In der Antarktis halten wir uns an die IAATO-Richtlinien, um Natur und Tiere zu schützen.
Kann ich Kajak fahren?
Kajaks sind meist an Bord, das hängt aber von der Yacht und der Route ab. Und auch dann hängt eine Ausfahrt vom Wetter ab, daher können wir Kajakfahren nicht garantieren.
Kann ich schnorcheln oder tauchen?
Schnorcheln ist möglich, aber Sie müssen Ihren eigenen Tauchanzug mitbringen, und es geht nur in einer Gruppe von mindestens 2 Personen.
Die Yachten sind teilweise mit Tauchausrüstung ausgestattet. Tauchen ist nach gesonderter Vereinbarung möglich, bitte melden Sie sich vorab bei uns.
Und Angeln?
Ja, aber nicht überall. Nach den IAATO-Regeln ist Angeln südlich von 60° Süd zum Beispiel verboten. Das heißt: kein Angeln in der Antarktis.
Und Tierfotografie?
Ja. Wir sagen Ihnen vorab, was Sie mitbringen und worauf Sie achten sollten, damit die besten Aufnahmen gelingen.
Kann ich baden gehen?
Ja, ein Bad im kalten Wasser ist auf Wunsch möglich.
Was macht man in der Drake-Passage?
Im Leben auf See ankommen, ausruhen und schlafen, bevor Sie den siebten Kontinent sehen.
Verhaltensregeln in der Antarktis
Hier steht nur das Wichtigste. Die vollständigen, aktuellen Regeln finden Sie auf der IAATO-Website: Visitor Guidelines Library.
Wie nah darf ich an Pinguine heran?
Nicht näher als 5 Meter. Diese IAATO-Regel gilt für alle Tiere an Land. Kommt ein Pinguin auf Sie zu, weichen Sie langsam zurück und versperren Sie ihm nicht den Weg zum Wasser.
Und an Seeleoparden?
Nach den IAATO-Regeln beträgt der Mindestabstand zu Seeleoparden an Land, auf dem Eis und im Wasser 5–15 Meter, zu einem Muttertier mit Jungtier mindestens 25 Meter. Seeleoparden sind neugierig, und ihr Verhalten kann schnell in Aggression umschlagen. Schwimmt ein Tier um das Boot, behalten Sie Hände und Füße im Boot. Mehr dazu: IAATO-Regeln zur Beobachtung von Seeleoparden.
Darf ich an Land rauchen?
Nein. Bei Landgängen ist Rauchen an Land nicht erlaubt.
Darf ich Essen mit an Land nehmen?
Nein. Lebensmittel dürfen nicht mit an Land genommen werden, an Land wird nicht gegessen.
Warum darf ich keine Samen mitbringen?
Damit keine fremden Arten in die Antarktis eingeschleppt werden. Samen, Pflanzenreste und Erde dürfen weder absichtlich noch versehentlich mitgebracht werden. Deshalb reinigen wir vor den Landgängen Kleidung, Taschen, Klettverschlüsse, Rucksäcke und Stiefel.
Darf ich ein Haustier mitnehmen?
Nein. Haustiere dürfen nicht in die Antarktis mitgebracht werden.
Darf ich eine Drohne fliegen?
Nur nach vorheriger Absprache. Freizeitflüge mit Drohnen sind in den Küstengebieten der Antarktis nach den IAATO-Regeln verboten. Für eine Genehmigung brauchen Sie einen Drohnenführerschein, eine gekennzeichnete Drohne und eine Einweisung. All das muss vor der Expedition geregelt sein, bitte melden Sie sich daher so früh wie möglich bei uns. Mehr dazu: IAATO zu Drohnen in der Antarktis.
Buchung und Zahlung
Was ist im Preis enthalten?
Inklusive:
- Expeditionssegeln und Segeltraining
- alle Mahlzeiten und alkoholfreien Getränke an Bord
- Expeditionsguides, Vorträge und Präsentationen
- Landgänge und Ausfahrten mit dem RIB-Zodiac
- Expeditionsausrüstung
- Hafengebühren und Treibstoff
Nicht enthalten: Flüge zum Abfahrtshafen, Visa, persönliche Versicherung, Internet über Starlink und persönliche Ausgaben.
Kosten alle Plätze gleich viel?
In der Regel ja. Masterkabinen werden nur komplett gebucht. Wenn sich die Preise der Plätze unterscheiden, ist das in der Expeditionsbeschreibung gesondert angegeben.
Wie buche und bezahle ich?
Senden Sie eine Anfrage über die Website oder schreiben Sie uns. Die Zahlung erfolgt in drei Schritten:
- 30 % Anzahlung zur Bestätigung der Buchung
- danach 40 %
- danach die restlichen 30 %
Die Zahlungstermine werden im Vertrag festgelegt und richten sich nach dem Vorbereitungszeitraum der Expedition.
Wie erhalte ich den Vertrag?
Wir bereiten den Vertrag vor der Zahlung vor. Bitte schicken Sie uns dafür:
- die Daten des Zahlers (Privatperson oder Firma)
- eine Passkopie und die Meldeadresse jedes Passagiers
- die Anzahl der Plätze
- die gewählte Expedition und Termine
Sie erreichen uns über die Seite Kontakt.
Wie sind die Stornobedingungen?
Eine Stornierung muss uns schriftlich mitgeteilt werden. Sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart ist:
- spätestens 120 Tage vor Beginn der Expedition: 100 % Erstattung
- spätestens 90 Tage vor Beginn der Expedition: 70 % Erstattung
- weniger als 90 Tage vor Beginn der Expedition: keine Erstattung
Brauche ich eine Versicherung?
Ja, am besten zwei: eine Auslandskrankenversicherung (unbedingt mit Evakuierung) und eine Unfallversicherung. Die Versicherung der Yacht deckt Sie nicht persönlich ab. Worauf Sie bei der Police achten sollten, steht oben im Abschnitt „Medizinische Vorbereitung und Versicherung“.
Brauche ich ein Visum?
Das hängt von der Region und Ihrer Staatsangehörigkeit ab. Allgemeine Informationen:
- für die Antarktis ist kein Visum nötig
- für Nicht-EU-Bürger reicht ein Schengen-Visum für die Reise nach Grönland nicht aus
Wenn Sie unsicher sind, schreiben Sie uns, wir helfen gern.
Kann ich die ganze Yacht chartern?
Ja, und das ist günstiger, als die Plätze einzeln zu buchen. Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns eine separate Anfrage über die Seite Kontakt.